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Der Geruch des Regens

Jafar Sael
Weiter Schreiben Schweiz, Farouk Mohammad, Mohammad Jafar Rezai
© Farouk Mohammad, ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 150 x 150 cm (Wien 2019)

Der Duft von Rosen

Der Geruch des Weizens

Der Geruch des Regens im Frühjahr und wie frisch er ist

Der Duft von Rosen die gerade erblühen

Und wie frisch er ist

Der liebliche Gesang

der Nachtigall bei Sonnenaufgang

was ist das für ein schöner Klang

Die rauschhafte Frühlingsbrise

die von überallher weht

Zaubert den Tulpen ein Lachen auf den Mund

Gibt dem gefallenen Blatt des Baumes Leben

Haucht Seele ein den Ranken der Reben

Und macht sie neu so dass sie Trauben geben

Auf dass ich Wein daraus machen kann

Und diesen Trank trinke ich dann

Dass mir zumute wird wie jener Frühlingsbrise

Und ich das Herz vom Rost befreie

Dass ich die anderen so liebe wie die laue Luft

Wenn ich es bin der weht

Und niemals frage: Wo kommst du denn her?

Oder auch dass gleich dem Regen

Wenn es an mir sein wird zu regnen

Kein Unterschied sei zwischen dir und mir mir und den anderen

Oder dass gleichermaßen der roten Tulpe gleich im Rausch

Mein Lachen zu jedem Schauspiel in der Wüste klingt

Dass ich niemals meinen Duft verkaufe an die Fremde

Dass mein Kopf so rot wie sie sei

Dass ich meinen Leib hingebe der Geliebten so wie sie

Mich jedem ihrer Gefährten schenkt

(Mich jedem ihrer Gefährten schenkt).

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