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Presse > Stimmen

Stimmen zu Weiter Schreiben Schweiz

“Als literaturbegeisterter Mensch möchte ich alles lesen, was hier in diesem vielsprachigen Land an Literatur entsteht.”

Jennifer Khakshouri

"Die Weltliteratur will die gesamte Literatur der Welt sehen, möglichst in allen Sprachen. Literatur ist ein weltweites Gespräch. Ein Dialog in verschiedenen Sprachen ist ein guter Versuch, auch sprachlicher Versuch, und die Sprache selbst ist ein Kern der Literatur, wahrscheinlich mehr als alle Themen, die ja leicht verwackeln können.“

Zsuzsanna Gahse

"Das Publikationsforum von «Weiter Schreiben» ist kein Ersatz für eine Verlagsheimat der beteiligten Autorinnen – sondern eine mögliche Brücke dorthin. Das Literaturportal ist ausserdem ein Ort, an dem exilierte Autoren in ihrer Sprache publizieren und zugleich auf Deutsch gelesen werden können. Und es ist eine Institution, die Schreibenden aus anderen Herkunftsländern durch die Vernetzung mit etablierten Schweizer Kollegen dabei hilft, zu einem hör- und sichtbaren Teil des literarischen Lebens hierzulande zu werden."

Daniel Graf, Republik

"Weiter Schreiben in der Schweiz zu etablieren, bedeutet geflüchteten Autor*innen Gehör zu verschaffen. In dem Maße wie geflüchtete Autor*innen Grenzen überschritten haben, um hierher zu kommen, werden wir in neue Literaturwelten eintauchen. Sprachbarrieren werden aufgehoben und Literatur zum verbindenden Element."

Katharina Altas

"Schreiben ist ein Versuch, die Freiheit in der Sprache zu entdecken.“

Ivna Žic

„Ich will gerne ein Teil von Weiter Schreiben sein, weil ich weiß, wie wichtig dieses Schreiben für Autor*Innen sein kann, weil es, wenn man nicht schreibt, passieren kann, dass man ganz und gar austrocknet. Und dann wie eine Wohnzimmerpflanze ohne Wasser im eigenen Wohnzimmer steht. Für dieses Schreiben braucht es ein Außen, das die Worte entgegennimmt und wenn ich das Privileg, in diesem Land zu leben und sichtbar zu sein, nutzen kann, jemandem das Weiterschreiben zu erleichtern, dann ist das gut, dann mache ich das. Auch bin ich sehr gespannt auf die Geschichten und Worte und Gesichter und Menschen und Gedanken, die mir begegnen werden.“

Julia Weber

"Dank meines Schreibens auf Deutsch bin ich damals (1991) in der Schweiz als Flüchtling nicht stumm geblieben. Seit vielen Jahren agiere ich, auch ohne CH-Pass, als «Citoyenne». Das bedeutet kulturelle und politische Partizipation im Sinne eines Engagements, um die Gesellschaft, um die gesellschaftlichen Verhältnisse mitzugestalten. Als «Citoyenne» verstehe ich mich als Person, welche in der Tradition und im Geist der Aufklärung aktiv und eigenverantwortlich am Geschehen des Gemeinwesens teilnimmt und dieses gemeinsam mit anderen gestaltet. Schreibend Kolleg*innen auf der Flucht die Hand zu reichen, heisst, einem Zusammengehören im Dialog bereit zu stehen. Damit in Zukunft (utopisch genug) nicht der Staat Bedingungen an marginalisierte Menschen stellt, sondern diese Bedingungen von ihnen im offenen Dialog gestaltet werden können. Warum ich also bei Weiter Schreiben mitmache? Vielleicht kann ich auch ganz einfach antworten, weil es für mich selbstverständlich ist und war.“

Dragica Rajčić Holzner

"Schreiben ist die Bewegung der Sprache. Wie bewegen sich meine Sprachen, wenn eine mehr als die andere über das Geschriebene weiß? Was wissen meine Sprachen über mich? Und wie formuliere ich Dinge in einer Sprache, die nicht viel mit mir teilt, oder in der ich die richtigen Wörter schwer finde?"

Usama Al Shahmani

Weiter Schreiben ist ganz grossartige Literatur. Ohne Literatur halte ich es keinen Tag aus. Die Autorinnen und Autoren bei Weiter Schreiben öffnen für mich die Grenzen meiner Sprache, und somit meiner Welt.“

Julia Eckert

„Wer schreibt, ist in erster Linie Autor oder Autorin, egal, aus welchem Land er oder sie stammt. Die Herkunft eines Menschen darf kein Grund sein, dass ihm das Schreiben und das Publizieren verunmöglicht wird.“

Peter Stamm

Weiter Schreiben geht davon aus, dass sich Zugehörigkeit über gemeinsames Handeln herstellt. Wir öffnen Räume für ein solches Handeln und stellen die Kontinuität des literarischen Schaffens und nicht den biographischen Bruch, den eine Flucht oft darstellt, in den Mittelpunkt. Die Autor*innen schreiben in der Sprache, in der sie wollen, präsentieren sich von Anfang an als Teil der Literaturszene vor Ort und erweitern damit die Perspektive.“

Annika Reich

„Alle Menschen, die in dieses Land kommen, tragen mit ihren Erfahrungen zum Reichtum der Kultur und des Alltags in der Schweiz bei. Die Vorstellung, ein Land sei vom Rest der Welt in irgendeiner Form abgekoppelt, ist nicht nur gefährlich, sondern auch zutiefst traurig. Weiter Schreiben Schweiz ermöglicht uns allen, uns als Teil einer globalen und sich immer fortschreibenden Geschichte zu verstehen. Die Stimmen der Exil-Autor*innen sind eine willkommene Ergänzung zu der bereits bestehenden und manchmal verleugneten Vielfalt der Schweizer Kultur.“

Ana Sobral

Interviews

Tagesanzeiger - Interview mit Shukri Al Rayyan aus Syrien "Es ist ein Aufruf, am Leben zu bleiben" Link

Berichte

Berner Kulturagenda - “Off the record” von Katharina Altas Link
St. Galler Tagblatt - "Wurzeln, Flucht und Melodien: Ein Gespräch zur Frage nach dem Leben in einem fremden Land" Link
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Republik - "Die Schweiz ist kein viersprachiges Land" Link
kulturtipp 13/21 - "Weg in die Freiheit" Link
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Republik - "Das Veränderungsvirus" Link
SRF 2 Kultur - "Wie soll man in einer fremden Heimat schreiben können?" Link
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Republik - "Berührbar bleiben" Link
SRF - "Die BuchKönig bloggt - Die Solothurner Literaturtage mal anders!" Link

Veröffentlichungen von Texten

Saiten – Ostschweizer Kulturmagazin Nr. 313 – Wortdialog von Shukri Al Rayyan und Zsuzsanna Gahse Link
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